11.04.2026 - Britta Schorsch
Führung durch die Ausstellung mit anschließendem Mittagessen.
„Jetzt habe ich doch Berge gesehen, wenn auch nur als Schattenspiel an der Himmelswand“, schrieb Hans Christian Andersen 1831 in sein Reisetagebuch. Die DDG Harz sieht öfter mal Berge, machte sich am 11. April aber trotzdem auf, um im Schloss Wernigerode die Sonderausstellung zum Harz, wie ihn Andersen sah, zu besuchen.
Museumsleiter Christian Juranek führte uns mit begeisternd großem kunsthistorischen Wissen durch die Ausstellung, die in verschiedenen Räumen mit 160 Zeichnungen und Objekten die einzelnen Stationen von Andersens Harzreise im Jahr 1831 erlebbar macht. Bodetal, Goslar, Regenstein, der Brocken und das Ilsetal - zwischen 1800 und 1855 entstandene Gemälde und Zeichnungen zeigen, wie der Harz damals aussah. Den Eindrücken der Maler werden Vergrößerungen von Scherenschnitten Andersens zur Seite gestellt, ebenso wie Auszüge aus seinem Tagebuch.
Fotografien von Janos Stekovics begleiten dabei jeweils den Text und ergänzen die Ausstellung um den Blick aus der Gegenwart.
Bei einem leckeren Mittagessen im Restaurant Büchsenmacher ließen wir die Veranstaltung ausklingen und hatten danach noch die Gelegenheit, das Schloss zu besichtigen oder das fantastische Frühlingswetter zu einem Bummel durch Wernigerode zu nutzen.
Wir kommen gerne wieder - vor allem, weil Dr. Juranek ein paar ganz besondere Veranstaltungen mit Dänemarkbezug anteaserte, die demnächst im Schloss stattfinden werden.